Melkus RS1000 — die Nobelkarosse der DDR

Das Dresdner Unternehmen Melkus stellt bereits seit 1955 Automobile her und wird in der dritten Generation geführt. Der Unternehmensgründer Heinz Melkus verschrieb sich dem Rennsport und dem Sportwagenbau. In der eigenen Werkstatt konstruierte und fertigte er Renn- und Sportwagen. Seine Söhne Uli und Peter arbeiteten ebenfalls im Familienunternehmen.

Uli Melkus war einer der bedeutendsten Rennfahrer der DDR, der als Fahrer sowie als Konstrukteur auftrat. Als Fahrer fuhr er viele Siege ein. Er erhielt 1984 den Titel Meister des Sports, der die höchste sportliche Auszeichnung in der DDR war. 1990 verstarb Uli Melkus bei einem Unfall auf der Heimfahrt vom Nürburgring.

Der Melkus RS 1000 wird im Bilderrahmen von Dear Sam zum optischen Highlight

Der legendäre Sportwagen Melkus RS1000 entstand in den Jahren 1969 bis 1979. Peter Melkus startete mit dem Melkus RS 1000 im Jahr 2006 einen Neuanfang. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden etwa 45 Nachbauten nach den Originalplänen gefertigt.

Heutzutage gibt es davon noch rund 90 Oldtimer-Fahrzeuge, die auf den Straßen unterwegs sind oder in Sammlergaragen stehen. Der RS 1000 wurde in Handarbeit von Heinz Melkus konstruiert und gefertigt. Das Fahrzeug bestand zum größten Teil aus handelsüblichen Autoteilen. Von diesem Fabrikat wurden 101 Fahrzeuge gebaut. Er war der erste und einzige Rennwagen in der DDR, der auch über eine Straßenzulassung verfügte. Motor und Chassis des Sportwagens stammen vom Wartburg 353.

Das Fahrzeug war damals und ist auch heute noch eine Augenweide. In einem attraktiven Bilderrahmen von Dear Sam können Autoliebhaber das Fahrzeug ansprechend präsentieren. Hochwertige Holz- und Aluminiumbilderrahmen setzen jedes Foto gekonnt in Szene. Um dieses Motiv kann man Bilder von Dear Sam in einer Collage herum platzieren. Damit wirkt die Bilderwand dynamisch und individuell, denn mehrere kleine Poster umgeben den attraktiven Sportwagen, sodass eine einzigartige Bilderwand das Resultat ist.

Extravaganz im DDR-Rennsport

Wie der Mercedes 300 SL war auch der Melkus RS 1000 ein Flügeltürer. Die Rennausführung des Melkus RS 100 brachte es auf etwa 200 km/h. Der Zweitürer war flach wie eine Flunder, besaß eine extrem tiefe Lage und verströmte durch seine sich nach oben öffnenden Flügeltüren eine mondäne Extravaganz. Der Konstrukteur orientierte sich bei der Fertigung an der Luxuskarosse Lotus Elan, die von 1962 bis 1975 gebaut wurde.

Wer in der DDR 30.000 DDR-Mark in der Tasche hatte und rennsportliche Tätigkeit nachweisen konnte, konnte über einen Kauf dieses Boliden nachdenken.

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